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Nutzer: Arne Babenhauserheide <bab@draketo.de>
Datum: Wed Mar 24 00:26:43 2010 +0100
Zusammenfassung: welt: Feinschliff und Notizen.
welt.txt | 40 +++++++++++++++++++++-------------------
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+++ b/welt.txt 2012-04-15 12:01:02.690667333 +0200
@@ -116,7 +116,7 @@ Plötzlich legte sich eine strenge Hand
Inhalt:
* Infos vom Hacker
- Datadump, <Name des Hackers>, 'Wir sidn sind nicht allein'.
"Ich stehe gerade an einer Konsole in dem Schiff über unserem Planeten. Wir sollen Nerde als Ratsleute vertreten. Diese Aufzeichnungen sollten unserer Bevölkerung nur in kleinen Häppchen gegeben werden, aber das entspricht nicht meinem Ethos. Jegliche Störungen stammen von meinem Mikrocom. Ich hätte kein besseres Gerät durch die Kontrollen bringen können."
- Wir sind nicht allein. Große Welt draußen.
"Wie ihr nun wisst, sind wir nicht allein im All. Wie ich hier gelernt habe, gibt es unzählbar viele Welten und nichtmenschliche Rassen dort draußen. Und es gibt noch andere Menschen. Aber bei der ganzen Vielfalt hat sich eins nicht geändert: Eine kleine Gruppe hat die Macht über alles an sich gerissen und utnerdrückt alle Anderen."
@@ -141,9 +141,9 @@ Seiten 4 bis 7
--------------
Krachend legte der Transporter am Dock 17 auf Traum Anderer an. Mit einem beunruhigendem Zischen knirschte das verrostete Tor auf und gab den Blick der neugierigen Anwesenden auf die knapp hundert Neuankömmlinge frei. Langsam und staunend schoben sich die Menschen von Nerde auf das dreckige Dock.
„Willkommen Neulinge auf Traum Anderer. Wir sind Lomo nan Tar und wir wollen euch helfen sich am Anfang hier zurecht zu finden.“ Lomo nan Tar schälte sich aus den Gaffern heraus und lächelte mit seinen komplett grünen Augen freundlich in die Runde. Äußerlich war er Terraner, wie die Ankömmlinge, nur das er auf der Station geboren war und schon einiges erlebt hatte, bis er sein Piratenleben aufgab um armen Seelen zu helfen. Ein Lebensabschnitt, über den er heute lieber den Mantel des Schweigens legte.
„Wenn ihr Zeit mitbringt, dann würde ich euch gerne etwa über die Station erzählen.“ Er blicke abschätzend in die Runde. *Ja, es sind viele Lomo. Vielleicht können wir den ein oder anderen für unsere Sache gewinnen, also vermassel's ja nicht! Sonst überneh' ich's, ich, kapiert!*
„Traum Anderer ist eine sichere Station, abseits der großen Routen und abseits großer Konflikte. Sie sieht leider etwas heruntergekommen aus“, er deutete mit einer großen Geste auf die schmutzigen Docks, „aber im Grunde ist es eine schöne und friedliche Station ohne die vielen Restriktionen und Auflagen, wie in anderen Bereichen der Galaxis– Galaxis — vor allem: keine technologischen Einschränkungen. Wir sind hier frei und handeln auch frei.“
Die ersten Neuankömmlinge begannen gelangweilt umherzuwandern und verschwanden in den Gängen. Auch die meisten Gaffer hatten sich wohl satt gesehen und so löste sich die plötzliche Versammlung genauso plötzlich wieder auf.
„Hey, wartet, ich...“ *Lass mich das machen, Nichtsnutz!* „Wer überleben will, der sollte hier bleiben“, bellte Lomo nan Tar plötzlich im militärischen Ton.
@@ -156,7 +156,7 @@ Für Neuankömmlinge, inside“
Lomo nan Tar saß mit insgesamt 31 Menschen, welche seinem Ruf gefolgt waren in Kejols Bar, am Rande der *Flackernden Viertel*. In der Mitte des Tisches flackerte immer noch die Aufzeichnung von inside über die Station Traum Anderer.
Beim Betreten der Bar war Kjeol wie immer auf der Suche nach seiner selbst und zog zu laut dröhnender elektronischer Musik pulsierende Fäden aus seinem Körper und flocht sie zu seinem neuen Äußeren. Die Nerdianer brauchten eine gute Umdrehung um aus dem Staunen heraus zu kommen und sich an den Barkeeper und die vielen anderen neuen Eindrücke zu gewöhnen.
„Das erste was ihr braucht ist ein Universalübersetzer. Hier in Kjeols Bar bekommt ihr viel der Technologie die ihr benötigt um euer Leben zu meistern – zwar nicht zu den günstigsten Preisen, aber zu der besten Qualität.“ Lomo senkte die Stimme. Seine Augen begannen hell zu leuchten. „Kjeol kann euch alles besorgen, neben Bodytech auch Waffen und Drogen. Für härtere Sachen müsst ihr tiefer in die „Flackernder Viertel“ und euch mit Leuten abgeben die nicht so gepflegt sind wie Kjeol.“ *Sei ruhig, Thal. Du treibst manche von ihnen noch in den Tod.*
„Und dann sind da noch die Schmuggler. Wer auf Abenteuer aus ist, der kann versuchen auf einem Schmugglerschiff unterzukommen und Technologie auf andere Planeten zu schaffen.“ *Wir kämpfen für eine gute Sache, Lomo, Thal, vergiss das nicht. Unser Ziel ist es den Armen und Schwachen zu helfen, denjenigen die sich nicht verteidigen können. Technologie sollte jedem verfügbar sein.*
Lomo nan Tar schloss die Augen. Man konnte förmlich spüren wie der innere Konflikt ausgefochten wurden.
**Aufzeichnung 37: Technologie für andere**
@@ -214,7 +214,7 @@ Seiten 8 bis 11
*Spezies aus der Sicht des Ranmex. Ranmex in der Bar, betrachtet dort die verschiedenen Spezies. Fragt dann nach einem Job, braucht viel Geld.*
Chessoss rümpfte die Nase als er Kjeols Bar betrat und regelt eseine regelte seine Schallkompensatoren nach. *Zu voll, zu laut und zu viele Gerüche! Ändern wird sich hier wohl nie was*, dachte er sich und ging schnurstracks an einer großen Gruppe Terraner vorbei, die ihrem Erzähler mit voller Aufmerksamkeit lauschten. „Auf Traum Anderer werdet ihr jede Art von Wesen antreffen. Von Terranern über Ranmex“, der Erzähler deutete auf den vorbei laufenden Chessoss, „bis hin zu Onyx oder gar Zat. Traum Anderer ist wie ein Melting Pot...“ Schmeltztiegel…“
**Aufzeichnung 61: Spezies – Terraner**
„inside an Abenteurer: Terraner nicht gleich Terraner
@@ -235,7 +235,7 @@ Die Ranmex sind Fuchswesen und die gebor
Für Wissensdurstige, inside“
„Ein Cave Rash bitte, Kjeol“, sagte Chessoss zu dem aus pulsierenden Fäden bestehenden Barkeeper und setzte sich auf einen Hocker an die Theke, neben einen Synachu. *Na, der Barkeeper ändert sich dafür ständig.*
„Ah, Chessoss, wieder zurück.“ Kjeol stellte ihm ein weiß-bläulich schimmerndes Getränkt Getränk hin, von dem ein leises Summen ausging. „Ich habe gehört es gab dieses Mal keine Schwierigkeiten.“
„Nein, es ging alles glatt. Die Planung war wasserdicht“, lächelte Chessoss und nahm einen tiefen Zug aus dem summenden Getränk. „Das Paket konnte einfach so übergeben werden. Nicht einmal die Papiere wollten sie sehen. Wenn nur immer so glatt laufen würde“, seufzte er und ließ seinen Blick durch die volle Bar schweifen, während Kjeol zu der Gruppe Terraner ging.
Der neben ihm sitzende Synachu zog sich anscheinend schon den sechsten Perigen rein. Er sah ziemlich mitgenommen aus, mit seinem zerfetzen Haaren und den Kampfspuren an seinem Exoskelett.
„Probleme?“ murmelte der Synachu unfreundlich zu Chessoss herüber und blickte ihn mit seinen vollständig grünen Augen an, während die goldenen Fasern in seiner blass purpurnen Haut zu schimmern begannen.
@@ -245,12 +245,12 @@ Der neben ihm sitzende Synachu zog sich
[BILD]
*Die Konklave lässt widerwillig den Frieden zwischen dem System und sich bestehen. Aber niemand zweifelt daran, dass sie sich den Xynoc und dem System sofort entledigen würden, wenn sie es könnten.*
Die Konklave ist die Regierung, der Wille und die Gesellschaft der Synachu. Die nur in ihren Exoskelletten anzutreffenden Echsenwesen richten ihr gesamtes Leben nach der Konklave und der Khala (ihrer heiligen Schrift) aus. Nur dadurch können sie ihr hohes psionisches Potenzial kontrollieren.
Ein Synachu denkt und handelt nur im Sinne der Konklave und nach seinem Status in seiner Kaste. Eine Diskussion gegen die Vorstellungen eines Synachu kann schnell in einem Kampf oder gar Krieg ausarten.
Für Fanatiker, inside“
Chessoss schüttelte den Kopf und ließ seinen Blick weiter schweifen. *Wieder einmal ist alles hier vertreten, wie der Terraner gesagt hatte.* hat.*
Selbst eine Gruppe von Zat saß zusammengekauert auf der kleinen Eckbank nahe dem Ausgang. Chessoss schloss die Augen und konzentrierte sich auf die drei.
„Ich weiß nicht so recht, Nath. Wenn hier in der Nähe wirklich ein Tribe sein soll, dann will ich weit, weit weg.“
„Ach, was will der Schwarm schon hier, Rath. Hier gibt es doch nichts als die Leere des Weltalls und ein paar winzige Kolonien. Der Schwarm wird uns hier schon nicht holen. Dazu sind wir viel zu unwichtig.“
@@ -261,10 +261,10 @@ Selbst eine Gruppe von Zat saß zusammen
**Aufzeichnung 64: Spezies – (Alpha-)Zat**
„inside an Abenteurer: Der sichere Tod kommt nur durch einen Zat
[BILD]
*Sie nagen an den Grenzen des Systems. Sie infiltrieren es von innen heraus. Sie sind das Chaos und der sichere Tod alles denkenden Lebens. Wie groß ist der Schwarm und was ist das Ziel ihrer seiner Führer?*
Die (Alpha-) Zat wurden nach ihrem Entdecker Durian Zat benannt. Sie sind Schwarmwesen in höchster Perfektion. Ihre Organisationsstruktur und Anpassungsfähigkeit übertrifft alles was das System bisher je hervor gebracht hat. Sie überrennen alles mit Masse, so auch vor 1.500 Standards, als die Zat das Universum in eine einen 400 Standard langen Krieg stürzen. Ein Zat ist nie unabhängig von seinem Schwarm – ob er überhaupt alleine denken kann, wird bezweifelt. Bewusstsein wird nur dem Gesamtschwarm zugeschrieben. Zwar gibt es unabhängige Zat, aber ihre Überlebensrate liegt bei 2%.
Der Schwarm hat sich bis heute in das System integriert – wenigstens nach der offiziellen Meinung. Aber es ist kein Hehl, kaum jemand macht einen Hehl daraus, dass die Mehrzahl Mehheit der Bevölkerung den gesamten Schwarm vernichtet sehen will – will, aber das Geschwür ist einfach zu widerstandsfähig.
Für Überlebenswillige, inside“
@@ -275,7 +275,7 @@ Chessoss Blick schnellte plötzlich zum
[BILD]
*Die Malux waren wohl die Drahtzieher der Jungh, bevor sie von den Xynoc zu harmlosen Wahrsagern gemacht wurden. Jetzt irren sie heimatlos in unserer Galaxie umher und suchen nach einer Zukunft.*
Die Malux waren einst große und mächtige Vögel, welche die Geschicke des Universums gelenkt haben. Ihr großer Stolz und ihre glänzende Macht ist an den Göttern der Xynoc zerbrochen, welche ihren Heimatplaneten Khallo mitsamt einem Großteil ihrer Population dem Sternenstaub gleich gemacht haben. Sie gehören zu einer Gruppe von Spezies, die man als Spilmalrith bezeichnet und eine Art künstliche Lebensform sind, von den Jungh erschaffen. erschaffen (Alte Götter, die schon seit langem verschwunden sind.) sind). Sie sind Einzelgänger.
Für Zukünftige, inside“
@@ -303,15 +303,15 @@ Onyx kommunizieren über Gravitationswel
Für Mitläufer, inside“
Langsam begannen sich die einzelnen Bestandteile des Onoroth zur Theke zu drehen, als Kjeol auf ihn zu schritt, im Schlepptau eine Terranerin und ein einen Harithgard. Als die grün wallende Pflanzengestalt an Chessoss vorbei ging, haute warf der Duft der roten und tief blauen Blüten ihn fast vom Hocker.
**Aufzeichnung 68: Spezies – Harithgard**
„inside an Abenteurer: Harithgard und Intelligenz sind austauschbar
[BILD]
*Die Harithgard sind Sammler und Bewahrer von Geheimnissen. Viele munkeln dass sie mehr über das Schicksal des Universums wissen wie jeder andere.*
Die Harithgard sind Pflanzenwesen, hoch intelligent (soweit ich mitbekommen haben, habe, verfügen sie über mehrere Gehirne) und mit dem psionischen Raum sehr stark verwurzelt. Harithgard vertragen Veränderungen sehr schlecht. Ihre Familie ist für sie das wichtigste, denn ohne ihre Rituale wären sie des Todes geweiht.
Mongirath bezeichnet die
Die parasitäre Lebensform Unterart der Harithgard. Harithgard wird als Mongirath bezeichnet. Sie können nur als Parasit in anderen Wesen überleben – teils freiwillig, teils unfreiwillig.
Für Intelligenzbestien, inside“
@@ -320,14 +320,14 @@ Eine weitere Gravitationswelle überspü
„Wäre hier nicht so gut“, meinte Chessoss abwesend, als er der schwarzhaarigen Terranerin und dem Harithgard hinterher schaute, wie sie in einem Seitengang verschwanden. „Kein Ärger in Kjeols Bar.“
„Ich weiß, ich weiß!“ Resigniert zog der Synachu seinen Pergin leer und bestellte bei dem jetzt holographischen Kjeol einen nächsten. Der echte war zusammen mit dem Onoroth in dem Lagerraum verschwunden. „Wenn die Konklave das Sagen hätte, dann hätten wir hier auch richtige Ordnung!“
„Die Konklave? Dann wären wir alle schon ausgerottet. Das System sorgt wenigstens für ein bisschen Gerechtigkeit, wenn auch nicht konsequent genug“, erwiderte Chessoss.
„Ha, das System, das ich nicht lache“, spukte spuckte der Synachu aus. „Die sind doch nur Puppen der Xynoc! Wenn die Götter sprechen, dann springt der Pöbel. Eine richtige Plage, schlimmer wie die Zat und Ixitirith zusammen. Die Konklave wird sich ihnen ihrer annehmen.“
**Aufzeichnung 73: Götter - Xynoc**
„inside an Abenteurer: Allherschend, Allwissend, Xynoc
[BILD]
*Bete und verehre den Schutzpatron des Systems. Gehorche und folge ihnen. Spreche nie über sie, sondern besinge nur ihre Glorie. Du weißt von wem ich spreche.*
Ich muss gestehen, dass es mir nicht ganz behagt diese Worte aufzuzeichnen, aber jeder sollte wissen was die Xynoc wirklich sind. Sie werden als Götter bezeichnet, sind die Herrscher des Systems und der Zusammenhalt – sie sind die eigentlichen Feinde, gegen die wir kämpfen müssen. Aber spreche nie zu laut gegen sie – ihre Augen und Ohren sind überall überall, und ihre Todesfeen, die Protectoren, sind unbesiegbare Götterkämpfer, die den Kampf besiegeln bevor er überhaupt beginnt.
Für Unerschrockenheit, inside“
@@ -338,7 +338,9 @@ Für Unerschrockenheit, inside“
[BILD]
*Die Jungh repräsentieren die tote Hoffnung in einer kalten Galaxie. Sie scheinen immer da zu sein, aber nie erreichbar. So schüren sie mit ihrer Nichtpräsenz den Glauben an eine bessere Zeit.*
Die Jungh sind die alten Götter des Universums. Sie haben viel zurückgelassen – von Tempeln über Aufzeichnungen bis hin zu den Spilmalrith, jenen drei Experimenten, welche den glauben Glauben an die Hoffnung der Jungh in das Universum tragen. Die Jungh sind nicht nur ein abstraktes Bild, manchmal, an heiligen Orten, kann man sogar ihren göttlichen Atem spüren und wenn man gläubig genug ist, dann sieht man einen Hauch ihrer Göttlichkeit. Auch ich habe diese Erfahrung schon gemacht.
<!--Wie und wann hat er selbst die Erfahrung gemacht? Ich würde ihn als Anarchisten dem Glauben skeptisch gegenüberstehen lassen. Glaube nichts, was du nicht anfassen kannst, und sei selbst dann noch vorsichtig. Eher würde ich schreiben, dass ihm Leute sehr eindringlich von ihren Erfahrungen berichtet haben.-->
Für Gläubige, inside“
Diff
diff --git a/welt.txt b/welt.txt
--- a/welt.txt
+++ b/welt.txt
@@ -116,7 +116,7 @@ Plötzlich legte sich eine strenge Hand
Inhalt:
* Infos vom Hacker
- - Datadump, <Name des Hackers>, 'Wir sidn nicht allein'.
+ - Datadump, <Name des Hackers>, 'Wir sind nicht allein'.
"Ich stehe gerade an einer Konsole in dem Schiff über unserem Planeten. Wir sollen Nerde als Ratsleute vertreten. Diese Aufzeichnungen sollten unserer Bevölkerung nur in kleinen Häppchen gegeben werden, aber das entspricht nicht meinem Ethos. Jegliche Störungen stammen von meinem Mikrocom. Ich hätte kein besseres Gerät durch die Kontrollen bringen können."
- Wir sind nicht allein. Große Welt draußen.
"Wie ihr nun wisst, sind wir nicht allein im All. Wie ich hier gelernt habe, gibt es unzählbar viele Welten und nichtmenschliche Rassen dort draußen. Und es gibt noch andere Menschen. Aber bei der ganzen Vielfalt hat sich eins nicht geändert: Eine kleine Gruppe hat die Macht über alles an sich gerissen und utnerdrückt alle Anderen."
@@ -141,9 +141,9 @@ Seiten 4 bis 7
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Krachend legte der Transporter am Dock 17 auf Traum Anderer an. Mit einem beunruhigendem Zischen knirschte das verrostete Tor auf und gab den Blick der neugierigen Anwesenden auf die knapp hundert Neuankömmlinge frei. Langsam und staunend schoben sich die Menschen von Nerde auf das dreckige Dock.
-„Willkommen Neulinge auf Traum Anderer. Wir sind Lomo nan Tar und wir wollen euch helfen sich am Anfang hier zurecht zu finden.“ Lomo nan Tar schälte sich aus den Gaffern heraus und lächelte mit seinen komplett grünen Augen freundlich in die Runde. Äußerlich war er Terraner, wie die Ankömmlinge, nur das er auf der Station geboren war und schon einiges erlebt hatte, bis er sein Piratenleben aufgab um armen Seelen zu helfen. Ein Lebensabschnitt, über den er lieber den Mantel des Schweigens legte.
-„Wenn ihr Zeit mitbringt, dann würde ich euch gerne etwa über die Station erzählen.“ Er blicke abschätzend in die Runde. *Ja, es sind viele Lomo. Vielleicht können wir den ein oder anderen für unsere Sache gewinnen, also vermassel's ja nicht! Sonst überneh' ich's, kapiert!*
-„Traum Anderer ist eine sichere Station, abseits der großen Routen und abseits großer Konflikte. Sie sieht leider etwas heruntergekommen aus“, er deutete mit einer großen Geste auf die schmutzigen Docks, „aber im Grunde ist es eine schöne und friedliche Station ohne die vielen Restriktionen und Auflagen, wie in anderen Bereichen der Galaxis– vor allem: keine technologischen Einschränkungen. Wir sind hier frei und handeln auch frei.“
+„Willkommen Neulinge auf Traum Anderer. Wir sind Lomo nan Tar und wir wollen euch helfen sich am Anfang hier zurecht zu finden.“ Lomo nan Tar schälte sich aus den Gaffern heraus und lächelte mit seinen komplett grünen Augen freundlich in die Runde. Äußerlich war er Terraner, wie die Ankömmlinge, nur das er auf der Station geboren war und schon einiges erlebt hatte, bis er sein Piratenleben aufgab um armen Seelen zu helfen. Ein Lebensabschnitt, über den er heute lieber den Mantel des Schweigens legte.
+„Wenn ihr Zeit mitbringt, dann würde ich euch gerne etwa über die Station erzählen.“ Er blicke abschätzend in die Runde. *Ja, es sind viele Lomo. Vielleicht können wir den ein oder anderen für unsere Sache gewinnen, also vermassel's ja nicht! Sonst überneh' ich, kapiert!*
+„Traum Anderer ist eine sichere Station, abseits der großen Routen und abseits großer Konflikte. Sie sieht leider etwas heruntergekommen aus“, er deutete mit einer großen Geste auf die schmutzigen Docks, „aber im Grunde ist es eine schöne und friedliche Station ohne die vielen Restriktionen und Auflagen, wie in anderen Bereichen der Galaxis — vor allem: keine technologischen Einschränkungen. Wir sind hier frei und handeln auch frei.“
Die ersten Neuankömmlinge begannen gelangweilt umherzuwandern und verschwanden in den Gängen. Auch die meisten Gaffer hatten sich wohl satt gesehen und so löste sich die plötzliche Versammlung genauso plötzlich wieder auf.
„Hey, wartet, ich...“ *Lass mich das machen, Nichtsnutz!* „Wer überleben will, der sollte hier bleiben“, bellte Lomo nan Tar plötzlich im militärischen Ton.
@@ -156,7 +156,7 @@ Für Neuankömmlinge, inside“
Lomo nan Tar saß mit insgesamt 31 Menschen, welche seinem Ruf gefolgt waren in Kejols Bar, am Rande der *Flackernden Viertel*. In der Mitte des Tisches flackerte immer noch die Aufzeichnung von inside über die Station Traum Anderer.
Beim Betreten der Bar war Kjeol wie immer auf der Suche nach seiner selbst und zog zu laut dröhnender elektronischer Musik pulsierende Fäden aus seinem Körper und flocht sie zu seinem neuen Äußeren. Die Nerdianer brauchten eine gute Umdrehung um aus dem Staunen heraus zu kommen und sich an den Barkeeper und die vielen anderen neuen Eindrücke zu gewöhnen.
„Das erste was ihr braucht ist ein Universalübersetzer. Hier in Kjeols Bar bekommt ihr viel der Technologie die ihr benötigt um euer Leben zu meistern – zwar nicht zu den günstigsten Preisen, aber zu der besten Qualität.“ Lomo senkte die Stimme. Seine Augen begannen hell zu leuchten. „Kjeol kann euch alles besorgen, neben Bodytech auch Waffen und Drogen. Für härtere Sachen müsst ihr tiefer in die „Flackernder Viertel“ und euch mit Leuten abgeben die nicht so gepflegt sind wie Kjeol.“ *Sei ruhig, Thal. Du treibst manche von ihnen noch in den Tod.*
-„Und dann sind da noch die Schmuggler. Wer auf Abenteuer aus ist, der kann versuchen auf einem Schmugglerschiff unterzukommen und Technologie auf andere Planeten zu schaffen.“ *Wir kämpfen für eine gute Sache, Lomo, vergiss das nicht. Unser Ziel ist es den Armen und Schwachen zu helfen, denjenigen die sich nicht verteidigen können. Technologie sollte jedem verfügbar sein.*
+„Und dann sind da noch die Schmuggler. Wer auf Abenteuer aus ist, der kann versuchen auf einem Schmugglerschiff unterzukommen und Technologie auf andere Planeten zu schaffen.“ *Wir kämpfen für eine gute Sache, Thal, vergiss das nicht. Unser Ziel ist es den Armen und Schwachen zu helfen, denjenigen die sich nicht verteidigen können. Technologie sollte jedem verfügbar sein.*
Lomo nan Tar schloss die Augen. Man konnte förmlich spüren wie der innere Konflikt ausgefochten wurden.
**Aufzeichnung 37: Technologie für andere**
@@ -214,7 +214,7 @@ Seiten 8 bis 11
*Spezies aus der Sicht des Ranmex. Ranmex in der Bar, betrachtet dort die verschiedenen Spezies. Fragt dann nach einem Job, braucht viel Geld.*
-Chessoss rümpfte die Nase als er Kjeols Bar betrat und regelt eseine Schallkompensatoren nach. *Zu voll, zu laut und zu viele Gerüche! Ändern wird sich hier wohl nie was*, dachte er sich und ging schnurstracks an einer großen Gruppe Terraner vorbei, die ihrem Erzähler mit voller Aufmerksamkeit lauschten. „Auf Traum Anderer werdet ihr jede Art von Wesen antreffen. Von Terranern über Ranmex“, der Erzähler deutete auf den vorbei laufenden Chessoss, „bis hin zu Onyx oder gar Zat. Traum Anderer ist wie ein Melting Pot...“
+Chessoss rümpfte die Nase als er Kjeols Bar betrat und regelte seine Schallkompensatoren nach. *Zu voll, zu laut und zu viele Gerüche! Ändern wird sich hier wohl nie was*, dachte er sich und ging schnurstracks an einer großen Gruppe Terraner vorbei, die ihrem Erzähler mit voller Aufmerksamkeit lauschten. „Auf Traum Anderer werdet ihr jede Art von Wesen antreffen. Von Terranern über Ranmex“, der Erzähler deutete auf den vorbei laufenden Chessoss, „bis hin zu Onyx oder gar Zat. Traum Anderer ist wie ein Schmeltztiegel…“
**Aufzeichnung 61: Spezies – Terraner**
„inside an Abenteurer: Terraner nicht gleich Terraner
@@ -235,7 +235,7 @@ Die Ranmex sind Fuchswesen und die gebor
Für Wissensdurstige, inside“
„Ein Cave Rash bitte, Kjeol“, sagte Chessoss zu dem aus pulsierenden Fäden bestehenden Barkeeper und setzte sich auf einen Hocker an die Theke, neben einen Synachu. *Na, der Barkeeper ändert sich dafür ständig.*
-„Ah, Chessoss, wieder zurück.“ Kjeol stellte ihm ein weiß-bläulich schimmerndes Getränkt hin, von dem ein leises Summen ausging. „Ich habe gehört es gab dieses Mal keine Schwierigkeiten.“
+„Ah, Chessoss, wieder zurück.“ Kjeol stellte ihm ein weiß-bläulich schimmerndes Getränk hin, von dem ein leises Summen ausging. „Ich habe gehört es gab dieses Mal keine Schwierigkeiten.“
„Nein, es ging alles glatt. Die Planung war wasserdicht“, lächelte Chessoss und nahm einen tiefen Zug aus dem summenden Getränk. „Das Paket konnte einfach so übergeben werden. Nicht einmal die Papiere wollten sie sehen. Wenn nur immer so glatt laufen würde“, seufzte er und ließ seinen Blick durch die volle Bar schweifen, während Kjeol zu der Gruppe Terraner ging.
Der neben ihm sitzende Synachu zog sich anscheinend schon den sechsten Perigen rein. Er sah ziemlich mitgenommen aus, mit seinem zerfetzen Haaren und den Kampfspuren an seinem Exoskelett.
„Probleme?“ murmelte der Synachu unfreundlich zu Chessoss herüber und blickte ihn mit seinen vollständig grünen Augen an, während die goldenen Fasern in seiner blass purpurnen Haut zu schimmern begannen.
@@ -245,12 +245,12 @@ Der neben ihm sitzende Synachu zog sich
[BILD]
*Die Konklave lässt widerwillig den Frieden zwischen dem System und sich bestehen. Aber niemand zweifelt daran, dass sie sich den Xynoc und dem System sofort entledigen würden, wenn sie es könnten.*
-Die Konklave ist die Regierung, der Wille und die Gesellschaft der Synachu. Die Echsenwesen richten ihr gesamtes Leben nach der Konklave und der Khala (ihrer heiligen Schrift) aus. Nur dadurch können sie ihr hohes psionisches Potenzial kontrollieren.
+Die Konklave ist die Regierung, der Wille und die Gesellschaft der Synachu. Die nur in ihren Exoskelletten anzutreffenden Echsenwesen richten ihr gesamtes Leben nach der Konklave und der Khala (ihrer heiligen Schrift) aus. Nur dadurch können sie ihr hohes psionisches Potenzial kontrollieren.
Ein Synachu denkt und handelt nur im Sinne der Konklave und nach seinem Status in seiner Kaste. Eine Diskussion gegen die Vorstellungen eines Synachu kann schnell in einem Kampf oder gar Krieg ausarten.
Für Fanatiker, inside“
-Chessoss schüttelte den Kopf und ließ seinen Blick weiter schweifen. *Wieder einmal ist alles hier vertreten, wie der Terraner gesagt hatte.*
+Chessoss schüttelte den Kopf und ließ seinen Blick weiter schweifen. *Wieder einmal ist alles hier vertreten, wie der Terraner gesagt hat.*
Selbst eine Gruppe von Zat saß zusammengekauert auf der kleinen Eckbank nahe dem Ausgang. Chessoss schloss die Augen und konzentrierte sich auf die drei.
„Ich weiß nicht so recht, Nath. Wenn hier in der Nähe wirklich ein Tribe sein soll, dann will ich weit, weit weg.“
„Ach, was will der Schwarm schon hier, Rath. Hier gibt es doch nichts als die Leere des Weltalls und ein paar winzige Kolonien. Der Schwarm wird uns hier schon nicht holen. Dazu sind wir viel zu unwichtig.“
@@ -261,10 +261,10 @@ Selbst eine Gruppe von Zat saß zusammen
**Aufzeichnung 64: Spezies – (Alpha-)Zat**
„inside an Abenteurer: Der sichere Tod kommt nur durch einen Zat
[BILD]
-*Sie nagen an den Grenzen des Systems. Sie infiltrieren es von innen heraus. Sie sind das Chaos und der sichere Tod alles denkenden Lebens. Wie groß ist der Schwarm und was ist das Ziel ihrer Führer?*
+*Sie nagen an den Grenzen des Systems. Sie infiltrieren es von innen heraus. Sie sind das Chaos und der sichere Tod alles denkenden Lebens. Wie groß ist der Schwarm und was ist das Ziel seiner Führer?*
-Die (Alpha-) Zat wurden nach ihrem Entdecker Durian Zat benannt. Sie sind Schwarmwesen in höchster Perfektion. Ihre Organisationsstruktur und Anpassungsfähigkeit übertrifft alles was das System bisher je hervor gebracht hat. Sie überrennen alles mit Masse, so auch vor 1.500 Standards, als die Zat das Universum in eine 400 Standard langen Krieg stürzen. Ein Zat ist nie unabhängig von seinem Schwarm – ob er überhaupt alleine denken kann, wird bezweifelt. Bewusstsein wird nur dem Gesamtschwarm zugeschrieben. Zwar gibt es unabhängige Zat, aber ihre Überlebensrate liegt bei 2%.
-Der Schwarm hat sich bis heute in das System integriert – wenigstens nach der offiziellen Meinung. Aber es ist kein Hehl, dass die Mehrzahl der Bevölkerung den gesamten Schwarm vernichtet sehen will – aber das Geschwür ist einfach zu widerstandsfähig.
+Die (Alpha-) Zat wurden nach ihrem Entdecker Durian Zat benannt. Sie sind Schwarmwesen in höchster Perfektion. Ihre Organisationsstruktur und Anpassungsfähigkeit übertrifft alles was das System bisher je hervor gebracht hat. Sie überrennen alles mit Masse, so auch vor 1.500 Standards, als die Zat das Universum in einen 400 Standard langen Krieg stürzen. Ein Zat ist nie unabhängig von seinem Schwarm – ob er überhaupt alleine denken kann, wird bezweifelt. Bewusstsein wird nur dem Gesamtschwarm zugeschrieben. Zwar gibt es unabhängige Zat, aber ihre Überlebensrate liegt bei 2%.
+Der Schwarm hat sich bis heute in das System integriert – wenigstens nach der offiziellen Meinung. Aber kaum jemand macht einen Hehl daraus, dass die Mehheit der Bevölkerung den gesamten Schwarm vernichtet sehen will, aber das Geschwür ist einfach zu widerstandsfähig.
Für Überlebenswillige, inside“
@@ -275,7 +275,7 @@ Chessoss Blick schnellte plötzlich zum
[BILD]
*Die Malux waren wohl die Drahtzieher der Jungh, bevor sie von den Xynoc zu harmlosen Wahrsagern gemacht wurden. Jetzt irren sie heimatlos in unserer Galaxie umher und suchen nach einer Zukunft.*
-Die Malux waren einst große und mächtige Vögel, welche die Geschicke des Universums gelenkt haben. Ihr großer Stolz und ihre glänzende Macht ist an den Göttern der Xynoc zerbrochen, welche ihren Heimatplaneten Khallo mitsamt einem Großteil ihrer Population dem Sternenstaub gleich gemacht haben. Sie gehören zu einer Gruppe von Spezies, die man als Spilmalrith bezeichnet und eine Art künstliche Lebensform sind, von den Jungh erschaffen. (Alte Götter, die schon seit langem verschwunden sind.) Sie sind Einzelgänger.
+Die Malux waren einst große und mächtige Vögel, welche die Geschicke des Universums gelenkt haben. Ihr großer Stolz und ihre glänzende Macht ist an den Göttern der Xynoc zerbrochen, welche ihren Heimatplaneten Khallo mitsamt einem Großteil ihrer Population dem Sternenstaub gleich gemacht haben. Sie gehören zu einer Gruppe von Spezies, die man als Spilmalrith bezeichnet und eine Art künstliche Lebensform sind, von den Jungh erschaffen (Alte Götter, die schon seit langem verschwunden sind). Sie sind Einzelgänger.
Für Zukünftige, inside“
@@ -303,15 +303,15 @@ Onyx kommunizieren über Gravitationswel
Für Mitläufer, inside“
-Langsam begannen sich die einzelnen Bestandteile des Onoroth zur Theke zu drehen, als Kjeol auf ihn zu schritt, im Schlepptau eine Terranerin und ein Harithgard. Als die grün wallende Pflanzengestalt an Chessoss vorbei ging, haute der Duft der roten und tief blauen Blüten ihn fast vom Hocker.
+Langsam begannen sich die einzelnen Bestandteile des Onoroth zur Theke zu drehen, als Kjeol auf ihn zu schritt, im Schlepptau eine Terranerin und einen Harithgard. Als die grün wallende Pflanzengestalt an Chessoss vorbei ging, warf der Duft der roten und tief blauen Blüten ihn fast vom Hocker.
**Aufzeichnung 68: Spezies – Harithgard**
„inside an Abenteurer: Harithgard und Intelligenz sind austauschbar
[BILD]
*Die Harithgard sind Sammler und Bewahrer von Geheimnissen. Viele munkeln dass sie mehr über das Schicksal des Universums wissen wie jeder andere.*
-Die Harithgard sind Pflanzenwesen, hoch intelligent (soweit ich mitbekommen haben, verfügen sie über mehrere Gehirne) und mit dem psionischen Raum sehr stark verwurzelt. Harithgard vertragen Veränderungen sehr schlecht. Ihre Familie ist für sie das wichtigste, denn ohne ihre Rituale wären sie des Todes geweiht.
-Mongirath bezeichnet die parasitäre Lebensform der Harithgard. Sie können nur als Parasit in anderen Wesen überleben – teils freiwillig, teils unfreiwillig.
+Die Harithgard sind Pflanzenwesen, hoch intelligent (soweit ich mitbekommen habe, verfügen sie über mehrere Gehirne) und mit dem psionischen Raum sehr stark verwurzelt. Harithgard vertragen Veränderungen sehr schlecht. Ihre Familie ist für sie das wichtigste, denn ohne ihre Rituale wären sie des Todes geweiht.
+Die parasitäre Unterart der Harithgard wird als Mongirath bezeichnet. Sie können nur als Parasit in anderen Wesen überleben – teils freiwillig, teils unfreiwillig.
Für Intelligenzbestien, inside“
@@ -320,14 +320,14 @@ Eine weitere Gravitationswelle überspü
„Wäre hier nicht so gut“, meinte Chessoss abwesend, als er der schwarzhaarigen Terranerin und dem Harithgard hinterher schaute, wie sie in einem Seitengang verschwanden. „Kein Ärger in Kjeols Bar.“
„Ich weiß, ich weiß!“ Resigniert zog der Synachu seinen Pergin leer und bestellte bei dem jetzt holographischen Kjeol einen nächsten. Der echte war zusammen mit dem Onoroth in dem Lagerraum verschwunden. „Wenn die Konklave das Sagen hätte, dann hätten wir hier auch richtige Ordnung!“
„Die Konklave? Dann wären wir alle schon ausgerottet. Das System sorgt wenigstens für ein bisschen Gerechtigkeit, wenn auch nicht konsequent genug“, erwiderte Chessoss.
-„Ha, das System, das ich nicht lache“, spukte der Synachu aus. „Die sind doch nur Puppen der Xynoc! Wenn die Götter sprechen, dann springt der Pöbel. Eine richtige Plage, schlimmer wie die Zat und Ixitirith zusammen. Die Konklave wird sich ihnen annehmen.“
+„Ha, das System, das ich nicht lache“, spuckte der Synachu aus. „Die sind doch nur Puppen der Xynoc! Wenn die Götter sprechen, dann springt der Pöbel. Eine richtige Plage, schlimmer wie die Zat und Ixitirith zusammen. Die Konklave wird sich ihrer annehmen.“
**Aufzeichnung 73: Götter - Xynoc**
„inside an Abenteurer: Allherschend, Allwissend, Xynoc
[BILD]
*Bete und verehre den Schutzpatron des Systems. Gehorche und folge ihnen. Spreche nie über sie, sondern besinge nur ihre Glorie. Du weißt von wem ich spreche.*
-Ich muss gestehen, dass es mir nicht ganz behagt diese Worte aufzuzeichnen, aber jeder sollte wissen was die Xynoc wirklich sind. Sie werden als Götter bezeichnet, sind die Herrscher des Systems und der Zusammenhalt – sie sind die eigentlichen Feinde, gegen die wir kämpfen müssen. Aber spreche nie zu laut gegen sie – ihre Augen und Ohren sind überall und ihre Todesfeen, die Protectoren, sind unbesiegbare Götterkämpfer, die den Kampf besiegeln bevor er überhaupt beginnt.
+Ich muss gestehen, dass es mir nicht ganz behagt diese Worte aufzuzeichnen, aber jeder sollte wissen was die Xynoc wirklich sind. Sie werden als Götter bezeichnet, sind die Herrscher des Systems und der Zusammenhalt – sie sind die eigentlichen Feinde, gegen die wir kämpfen müssen. Aber spreche nie zu laut gegen sie – ihre Augen und Ohren sind überall, und ihre Todesfeen, die Protectoren, sind unbesiegbare Götterkämpfer, die den Kampf besiegeln bevor er überhaupt beginnt.
Für Unerschrockenheit, inside“
@@ -338,7 +338,9 @@ Für Unerschrockenheit, inside“
[BILD]
*Die Jungh repräsentieren die tote Hoffnung in einer kalten Galaxie. Sie scheinen immer da zu sein, aber nie erreichbar. So schüren sie mit ihrer Nichtpräsenz den Glauben an eine bessere Zeit.*
-Die Jungh sind die alten Götter des Universums. Sie haben viel zurückgelassen – von Tempeln über Aufzeichnungen bis hin zu den Spilmalrith, jenen drei Experimenten, welche den glauben an die Hoffnung der Jungh in das Universum tragen. Die Jungh sind nicht nur ein abstraktes Bild, manchmal, an heiligen Orten, kann man sogar ihren göttlichen Atem spüren und wenn man gläubig genug ist, dann sieht man einen Hauch ihrer Göttlichkeit. Auch ich habe diese Erfahrung schon gemacht.
+Die Jungh sind die alten Götter des Universums. Sie haben viel zurückgelassen – von Tempeln über Aufzeichnungen bis hin zu den Spilmalrith, jenen drei Experimenten, welche den Glauben an die Hoffnung der Jungh in das Universum tragen. Die Jungh sind nicht nur ein abstraktes Bild, manchmal, an heiligen Orten, kann man sogar ihren göttlichen Atem spüren und wenn man gläubig genug ist, dann sieht man einen Hauch ihrer Göttlichkeit. Auch ich habe diese Erfahrung schon gemacht.
+
+<!--Wie und wann hat er selbst die Erfahrung gemacht? Ich würde ihn als Anarchisten dem Glauben skeptisch gegenüberstehen lassen. Glaube nichts, was du nicht anfassen kannst, und sei selbst dann noch vorsichtig. Eher würde ich schreiben, dass ihm Leute sehr eindringlich von ihren Erfahrungen berichtet haben.-->
Für Gläubige, inside“
Full export
# HG changeset patch
# User Arne Babenhauserheide <bab@draketo.de>
# Date 1269386803 -3600
# Node ID 4d82328f36ed447610b2bb551442503abe081407
# Parent 1fa58cd367630bae26e46241c9266dd73c805a42
welt: Feinschliff und Notizen.
diff --git a/welt.txt b/welt.txt
--- a/welt.txt
+++ b/welt.txt
@@ -116,7 +116,7 @@ Plötzlich legte sich eine strenge Hand
Inhalt:
* Infos vom Hacker
- - Datadump, <Name des Hackers>, 'Wir sidn nicht allein'.
+ - Datadump, <Name des Hackers>, 'Wir sind nicht allein'.
"Ich stehe gerade an einer Konsole in dem Schiff über unserem Planeten. Wir sollen Nerde als Ratsleute vertreten. Diese Aufzeichnungen sollten unserer Bevölkerung nur in kleinen Häppchen gegeben werden, aber das entspricht nicht meinem Ethos. Jegliche Störungen stammen von meinem Mikrocom. Ich hätte kein besseres Gerät durch die Kontrollen bringen können."
- Wir sind nicht allein. Große Welt draußen.
"Wie ihr nun wisst, sind wir nicht allein im All. Wie ich hier gelernt habe, gibt es unzählbar viele Welten und nichtmenschliche Rassen dort draußen. Und es gibt noch andere Menschen. Aber bei der ganzen Vielfalt hat sich eins nicht geändert: Eine kleine Gruppe hat die Macht über alles an sich gerissen und utnerdrückt alle Anderen."
@@ -141,9 +141,9 @@ Seiten 4 bis 7
--------------
Krachend legte der Transporter am Dock 17 auf Traum Anderer an. Mit einem beunruhigendem Zischen knirschte das verrostete Tor auf und gab den Blick der neugierigen Anwesenden auf die knapp hundert Neuankömmlinge frei. Langsam und staunend schoben sich die Menschen von Nerde auf das dreckige Dock.
-„Willkommen Neulinge auf Traum Anderer. Wir sind Lomo nan Tar und wir wollen euch helfen sich am Anfang hier zurecht zu finden.“ Lomo nan Tar schälte sich aus den Gaffern heraus und lächelte mit seinen komplett grünen Augen freundlich in die Runde. Äußerlich war er Terraner, wie die Ankömmlinge, nur das er auf der Station geboren war und schon einiges erlebt hatte, bis er sein Piratenleben aufgab um armen Seelen zu helfen. Ein Lebensabschnitt, über den er lieber den Mantel des Schweigens legte.
-„Wenn ihr Zeit mitbringt, dann würde ich euch gerne etwa über die Station erzählen.“ Er blicke abschätzend in die Runde. *Ja, es sind viele Lomo. Vielleicht können wir den ein oder anderen für unsere Sache gewinnen, also vermassel's ja nicht! Sonst überneh' ich's, kapiert!*
-„Traum Anderer ist eine sichere Station, abseits der großen Routen und abseits großer Konflikte. Sie sieht leider etwas heruntergekommen aus“, er deutete mit einer großen Geste auf die schmutzigen Docks, „aber im Grunde ist es eine schöne und friedliche Station ohne die vielen Restriktionen und Auflagen, wie in anderen Bereichen der Galaxis– vor allem: keine technologischen Einschränkungen. Wir sind hier frei und handeln auch frei.“
+„Willkommen Neulinge auf Traum Anderer. Wir sind Lomo nan Tar und wir wollen euch helfen sich am Anfang hier zurecht zu finden.“ Lomo nan Tar schälte sich aus den Gaffern heraus und lächelte mit seinen komplett grünen Augen freundlich in die Runde. Äußerlich war er Terraner, wie die Ankömmlinge, nur das er auf der Station geboren war und schon einiges erlebt hatte, bis er sein Piratenleben aufgab um armen Seelen zu helfen. Ein Lebensabschnitt, über den er heute lieber den Mantel des Schweigens legte.
+„Wenn ihr Zeit mitbringt, dann würde ich euch gerne etwa über die Station erzählen.“ Er blicke abschätzend in die Runde. *Ja, es sind viele Lomo. Vielleicht können wir den ein oder anderen für unsere Sache gewinnen, also vermassel's ja nicht! Sonst überneh' ich, kapiert!*
+„Traum Anderer ist eine sichere Station, abseits der großen Routen und abseits großer Konflikte. Sie sieht leider etwas heruntergekommen aus“, er deutete mit einer großen Geste auf die schmutzigen Docks, „aber im Grunde ist es eine schöne und friedliche Station ohne die vielen Restriktionen und Auflagen, wie in anderen Bereichen der Galaxis — vor allem: keine technologischen Einschränkungen. Wir sind hier frei und handeln auch frei.“
Die ersten Neuankömmlinge begannen gelangweilt umherzuwandern und verschwanden in den Gängen. Auch die meisten Gaffer hatten sich wohl satt gesehen und so löste sich die plötzliche Versammlung genauso plötzlich wieder auf.
„Hey, wartet, ich...“ *Lass mich das machen, Nichtsnutz!* „Wer überleben will, der sollte hier bleiben“, bellte Lomo nan Tar plötzlich im militärischen Ton.
@@ -156,7 +156,7 @@ Für Neuankömmlinge, inside“
Lomo nan Tar saß mit insgesamt 31 Menschen, welche seinem Ruf gefolgt waren in Kejols Bar, am Rande der *Flackernden Viertel*. In der Mitte des Tisches flackerte immer noch die Aufzeichnung von inside über die Station Traum Anderer.
Beim Betreten der Bar war Kjeol wie immer auf der Suche nach seiner selbst und zog zu laut dröhnender elektronischer Musik pulsierende Fäden aus seinem Körper und flocht sie zu seinem neuen Äußeren. Die Nerdianer brauchten eine gute Umdrehung um aus dem Staunen heraus zu kommen und sich an den Barkeeper und die vielen anderen neuen Eindrücke zu gewöhnen.
„Das erste was ihr braucht ist ein Universalübersetzer. Hier in Kjeols Bar bekommt ihr viel der Technologie die ihr benötigt um euer Leben zu meistern – zwar nicht zu den günstigsten Preisen, aber zu der besten Qualität.“ Lomo senkte die Stimme. Seine Augen begannen hell zu leuchten. „Kjeol kann euch alles besorgen, neben Bodytech auch Waffen und Drogen. Für härtere Sachen müsst ihr tiefer in die „Flackernder Viertel“ und euch mit Leuten abgeben die nicht so gepflegt sind wie Kjeol.“ *Sei ruhig, Thal. Du treibst manche von ihnen noch in den Tod.*
-„Und dann sind da noch die Schmuggler. Wer auf Abenteuer aus ist, der kann versuchen auf einem Schmugglerschiff unterzukommen und Technologie auf andere Planeten zu schaffen.“ *Wir kämpfen für eine gute Sache, Lomo, vergiss das nicht. Unser Ziel ist es den Armen und Schwachen zu helfen, denjenigen die sich nicht verteidigen können. Technologie sollte jedem verfügbar sein.*
+„Und dann sind da noch die Schmuggler. Wer auf Abenteuer aus ist, der kann versuchen auf einem Schmugglerschiff unterzukommen und Technologie auf andere Planeten zu schaffen.“ *Wir kämpfen für eine gute Sache, Thal, vergiss das nicht. Unser Ziel ist es den Armen und Schwachen zu helfen, denjenigen die sich nicht verteidigen können. Technologie sollte jedem verfügbar sein.*
Lomo nan Tar schloss die Augen. Man konnte förmlich spüren wie der innere Konflikt ausgefochten wurden.
**Aufzeichnung 37: Technologie für andere**
@@ -214,7 +214,7 @@ Seiten 8 bis 11
*Spezies aus der Sicht des Ranmex. Ranmex in der Bar, betrachtet dort die verschiedenen Spezies. Fragt dann nach einem Job, braucht viel Geld.*
-Chessoss rümpfte die Nase als er Kjeols Bar betrat und regelt eseine Schallkompensatoren nach. *Zu voll, zu laut und zu viele Gerüche! Ändern wird sich hier wohl nie was*, dachte er sich und ging schnurstracks an einer großen Gruppe Terraner vorbei, die ihrem Erzähler mit voller Aufmerksamkeit lauschten. „Auf Traum Anderer werdet ihr jede Art von Wesen antreffen. Von Terranern über Ranmex“, der Erzähler deutete auf den vorbei laufenden Chessoss, „bis hin zu Onyx oder gar Zat. Traum Anderer ist wie ein Melting Pot...“
+Chessoss rümpfte die Nase als er Kjeols Bar betrat und regelte seine Schallkompensatoren nach. *Zu voll, zu laut und zu viele Gerüche! Ändern wird sich hier wohl nie was*, dachte er sich und ging schnurstracks an einer großen Gruppe Terraner vorbei, die ihrem Erzähler mit voller Aufmerksamkeit lauschten. „Auf Traum Anderer werdet ihr jede Art von Wesen antreffen. Von Terranern über Ranmex“, der Erzähler deutete auf den vorbei laufenden Chessoss, „bis hin zu Onyx oder gar Zat. Traum Anderer ist wie ein Schmeltztiegel…“
**Aufzeichnung 61: Spezies – Terraner**
„inside an Abenteurer: Terraner nicht gleich Terraner
@@ -235,7 +235,7 @@ Die Ranmex sind Fuchswesen und die gebor
Für Wissensdurstige, inside“
„Ein Cave Rash bitte, Kjeol“, sagte Chessoss zu dem aus pulsierenden Fäden bestehenden Barkeeper und setzte sich auf einen Hocker an die Theke, neben einen Synachu. *Na, der Barkeeper ändert sich dafür ständig.*
-„Ah, Chessoss, wieder zurück.“ Kjeol stellte ihm ein weiß-bläulich schimmerndes Getränkt hin, von dem ein leises Summen ausging. „Ich habe gehört es gab dieses Mal keine Schwierigkeiten.“
+„Ah, Chessoss, wieder zurück.“ Kjeol stellte ihm ein weiß-bläulich schimmerndes Getränk hin, von dem ein leises Summen ausging. „Ich habe gehört es gab dieses Mal keine Schwierigkeiten.“
„Nein, es ging alles glatt. Die Planung war wasserdicht“, lächelte Chessoss und nahm einen tiefen Zug aus dem summenden Getränk. „Das Paket konnte einfach so übergeben werden. Nicht einmal die Papiere wollten sie sehen. Wenn nur immer so glatt laufen würde“, seufzte er und ließ seinen Blick durch die volle Bar schweifen, während Kjeol zu der Gruppe Terraner ging.
Der neben ihm sitzende Synachu zog sich anscheinend schon den sechsten Perigen rein. Er sah ziemlich mitgenommen aus, mit seinem zerfetzen Haaren und den Kampfspuren an seinem Exoskelett.
„Probleme?“ murmelte der Synachu unfreundlich zu Chessoss herüber und blickte ihn mit seinen vollständig grünen Augen an, während die goldenen Fasern in seiner blass purpurnen Haut zu schimmern begannen.
@@ -245,12 +245,12 @@ Der neben ihm sitzende Synachu zog sich
[BILD]
*Die Konklave lässt widerwillig den Frieden zwischen dem System und sich bestehen. Aber niemand zweifelt daran, dass sie sich den Xynoc und dem System sofort entledigen würden, wenn sie es könnten.*
-Die Konklave ist die Regierung, der Wille und die Gesellschaft der Synachu. Die Echsenwesen richten ihr gesamtes Leben nach der Konklave und der Khala (ihrer heiligen Schrift) aus. Nur dadurch können sie ihr hohes psionisches Potenzial kontrollieren.
+Die Konklave ist die Regierung, der Wille und die Gesellschaft der Synachu. Die nur in ihren Exoskelletten anzutreffenden Echsenwesen richten ihr gesamtes Leben nach der Konklave und der Khala (ihrer heiligen Schrift) aus. Nur dadurch können sie ihr hohes psionisches Potenzial kontrollieren.
Ein Synachu denkt und handelt nur im Sinne der Konklave und nach seinem Status in seiner Kaste. Eine Diskussion gegen die Vorstellungen eines Synachu kann schnell in einem Kampf oder gar Krieg ausarten.
Für Fanatiker, inside“
-Chessoss schüttelte den Kopf und ließ seinen Blick weiter schweifen. *Wieder einmal ist alles hier vertreten, wie der Terraner gesagt hatte.*
+Chessoss schüttelte den Kopf und ließ seinen Blick weiter schweifen. *Wieder einmal ist alles hier vertreten, wie der Terraner gesagt hat.*
Selbst eine Gruppe von Zat saß zusammengekauert auf der kleinen Eckbank nahe dem Ausgang. Chessoss schloss die Augen und konzentrierte sich auf die drei.
„Ich weiß nicht so recht, Nath. Wenn hier in der Nähe wirklich ein Tribe sein soll, dann will ich weit, weit weg.“
„Ach, was will der Schwarm schon hier, Rath. Hier gibt es doch nichts als die Leere des Weltalls und ein paar winzige Kolonien. Der Schwarm wird uns hier schon nicht holen. Dazu sind wir viel zu unwichtig.“
@@ -261,10 +261,10 @@ Selbst eine Gruppe von Zat saß zusammen
**Aufzeichnung 64: Spezies – (Alpha-)Zat**
„inside an Abenteurer: Der sichere Tod kommt nur durch einen Zat
[BILD]
-*Sie nagen an den Grenzen des Systems. Sie infiltrieren es von innen heraus. Sie sind das Chaos und der sichere Tod alles denkenden Lebens. Wie groß ist der Schwarm und was ist das Ziel ihrer Führer?*
+*Sie nagen an den Grenzen des Systems. Sie infiltrieren es von innen heraus. Sie sind das Chaos und der sichere Tod alles denkenden Lebens. Wie groß ist der Schwarm und was ist das Ziel seiner Führer?*
-Die (Alpha-) Zat wurden nach ihrem Entdecker Durian Zat benannt. Sie sind Schwarmwesen in höchster Perfektion. Ihre Organisationsstruktur und Anpassungsfähigkeit übertrifft alles was das System bisher je hervor gebracht hat. Sie überrennen alles mit Masse, so auch vor 1.500 Standards, als die Zat das Universum in eine 400 Standard langen Krieg stürzen. Ein Zat ist nie unabhängig von seinem Schwarm – ob er überhaupt alleine denken kann, wird bezweifelt. Bewusstsein wird nur dem Gesamtschwarm zugeschrieben. Zwar gibt es unabhängige Zat, aber ihre Überlebensrate liegt bei 2%.
-Der Schwarm hat sich bis heute in das System integriert – wenigstens nach der offiziellen Meinung. Aber es ist kein Hehl, dass die Mehrzahl der Bevölkerung den gesamten Schwarm vernichtet sehen will – aber das Geschwür ist einfach zu widerstandsfähig.
+Die (Alpha-) Zat wurden nach ihrem Entdecker Durian Zat benannt. Sie sind Schwarmwesen in höchster Perfektion. Ihre Organisationsstruktur und Anpassungsfähigkeit übertrifft alles was das System bisher je hervor gebracht hat. Sie überrennen alles mit Masse, so auch vor 1.500 Standards, als die Zat das Universum in einen 400 Standard langen Krieg stürzen. Ein Zat ist nie unabhängig von seinem Schwarm – ob er überhaupt alleine denken kann, wird bezweifelt. Bewusstsein wird nur dem Gesamtschwarm zugeschrieben. Zwar gibt es unabhängige Zat, aber ihre Überlebensrate liegt bei 2%.
+Der Schwarm hat sich bis heute in das System integriert – wenigstens nach der offiziellen Meinung. Aber kaum jemand macht einen Hehl daraus, dass die Mehheit der Bevölkerung den gesamten Schwarm vernichtet sehen will, aber das Geschwür ist einfach zu widerstandsfähig.
Für Überlebenswillige, inside“
@@ -275,7 +275,7 @@ Chessoss Blick schnellte plötzlich zum
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*Die Malux waren wohl die Drahtzieher der Jungh, bevor sie von den Xynoc zu harmlosen Wahrsagern gemacht wurden. Jetzt irren sie heimatlos in unserer Galaxie umher und suchen nach einer Zukunft.*
-Die Malux waren einst große und mächtige Vögel, welche die Geschicke des Universums gelenkt haben. Ihr großer Stolz und ihre glänzende Macht ist an den Göttern der Xynoc zerbrochen, welche ihren Heimatplaneten Khallo mitsamt einem Großteil ihrer Population dem Sternenstaub gleich gemacht haben. Sie gehören zu einer Gruppe von Spezies, die man als Spilmalrith bezeichnet und eine Art künstliche Lebensform sind, von den Jungh erschaffen. (Alte Götter, die schon seit langem verschwunden sind.) Sie sind Einzelgänger.
+Die Malux waren einst große und mächtige Vögel, welche die Geschicke des Universums gelenkt haben. Ihr großer Stolz und ihre glänzende Macht ist an den Göttern der Xynoc zerbrochen, welche ihren Heimatplaneten Khallo mitsamt einem Großteil ihrer Population dem Sternenstaub gleich gemacht haben. Sie gehören zu einer Gruppe von Spezies, die man als Spilmalrith bezeichnet und eine Art künstliche Lebensform sind, von den Jungh erschaffen (Alte Götter, die schon seit langem verschwunden sind). Sie sind Einzelgänger.
Für Zukünftige, inside“
@@ -303,15 +303,15 @@ Onyx kommunizieren über Gravitationswel
Für Mitläufer, inside“
-Langsam begannen sich die einzelnen Bestandteile des Onoroth zur Theke zu drehen, als Kjeol auf ihn zu schritt, im Schlepptau eine Terranerin und ein Harithgard. Als die grün wallende Pflanzengestalt an Chessoss vorbei ging, haute der Duft der roten und tief blauen Blüten ihn fast vom Hocker.
+Langsam begannen sich die einzelnen Bestandteile des Onoroth zur Theke zu drehen, als Kjeol auf ihn zu schritt, im Schlepptau eine Terranerin und einen Harithgard. Als die grün wallende Pflanzengestalt an Chessoss vorbei ging, warf der Duft der roten und tief blauen Blüten ihn fast vom Hocker.
**Aufzeichnung 68: Spezies – Harithgard**
„inside an Abenteurer: Harithgard und Intelligenz sind austauschbar
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*Die Harithgard sind Sammler und Bewahrer von Geheimnissen. Viele munkeln dass sie mehr über das Schicksal des Universums wissen wie jeder andere.*
-Die Harithgard sind Pflanzenwesen, hoch intelligent (soweit ich mitbekommen haben, verfügen sie über mehrere Gehirne) und mit dem psionischen Raum sehr stark verwurzelt. Harithgard vertragen Veränderungen sehr schlecht. Ihre Familie ist für sie das wichtigste, denn ohne ihre Rituale wären sie des Todes geweiht.
-Mongirath bezeichnet die parasitäre Lebensform der Harithgard. Sie können nur als Parasit in anderen Wesen überleben – teils freiwillig, teils unfreiwillig.
+Die Harithgard sind Pflanzenwesen, hoch intelligent (soweit ich mitbekommen habe, verfügen sie über mehrere Gehirne) und mit dem psionischen Raum sehr stark verwurzelt. Harithgard vertragen Veränderungen sehr schlecht. Ihre Familie ist für sie das wichtigste, denn ohne ihre Rituale wären sie des Todes geweiht.
+Die parasitäre Unterart der Harithgard wird als Mongirath bezeichnet. Sie können nur als Parasit in anderen Wesen überleben – teils freiwillig, teils unfreiwillig.
Für Intelligenzbestien, inside“
@@ -320,14 +320,14 @@ Eine weitere Gravitationswelle überspü
„Wäre hier nicht so gut“, meinte Chessoss abwesend, als er der schwarzhaarigen Terranerin und dem Harithgard hinterher schaute, wie sie in einem Seitengang verschwanden. „Kein Ärger in Kjeols Bar.“
„Ich weiß, ich weiß!“ Resigniert zog der Synachu seinen Pergin leer und bestellte bei dem jetzt holographischen Kjeol einen nächsten. Der echte war zusammen mit dem Onoroth in dem Lagerraum verschwunden. „Wenn die Konklave das Sagen hätte, dann hätten wir hier auch richtige Ordnung!“
„Die Konklave? Dann wären wir alle schon ausgerottet. Das System sorgt wenigstens für ein bisschen Gerechtigkeit, wenn auch nicht konsequent genug“, erwiderte Chessoss.
-„Ha, das System, das ich nicht lache“, spukte der Synachu aus. „Die sind doch nur Puppen der Xynoc! Wenn die Götter sprechen, dann springt der Pöbel. Eine richtige Plage, schlimmer wie die Zat und Ixitirith zusammen. Die Konklave wird sich ihnen annehmen.“
+„Ha, das System, das ich nicht lache“, spuckte der Synachu aus. „Die sind doch nur Puppen der Xynoc! Wenn die Götter sprechen, dann springt der Pöbel. Eine richtige Plage, schlimmer wie die Zat und Ixitirith zusammen. Die Konklave wird sich ihrer annehmen.“
**Aufzeichnung 73: Götter - Xynoc**
„inside an Abenteurer: Allherschend, Allwissend, Xynoc
[BILD]
*Bete und verehre den Schutzpatron des Systems. Gehorche und folge ihnen. Spreche nie über sie, sondern besinge nur ihre Glorie. Du weißt von wem ich spreche.*
-Ich muss gestehen, dass es mir nicht ganz behagt diese Worte aufzuzeichnen, aber jeder sollte wissen was die Xynoc wirklich sind. Sie werden als Götter bezeichnet, sind die Herrscher des Systems und der Zusammenhalt – sie sind die eigentlichen Feinde, gegen die wir kämpfen müssen. Aber spreche nie zu laut gegen sie – ihre Augen und Ohren sind überall und ihre Todesfeen, die Protectoren, sind unbesiegbare Götterkämpfer, die den Kampf besiegeln bevor er überhaupt beginnt.
+Ich muss gestehen, dass es mir nicht ganz behagt diese Worte aufzuzeichnen, aber jeder sollte wissen was die Xynoc wirklich sind. Sie werden als Götter bezeichnet, sind die Herrscher des Systems und der Zusammenhalt – sie sind die eigentlichen Feinde, gegen die wir kämpfen müssen. Aber spreche nie zu laut gegen sie – ihre Augen und Ohren sind überall, und ihre Todesfeen, die Protectoren, sind unbesiegbare Götterkämpfer, die den Kampf besiegeln bevor er überhaupt beginnt.
Für Unerschrockenheit, inside“
@@ -338,7 +338,9 @@ Für Unerschrockenheit, inside“
[BILD]
*Die Jungh repräsentieren die tote Hoffnung in einer kalten Galaxie. Sie scheinen immer da zu sein, aber nie erreichbar. So schüren sie mit ihrer Nichtpräsenz den Glauben an eine bessere Zeit.*
-Die Jungh sind die alten Götter des Universums. Sie haben viel zurückgelassen – von Tempeln über Aufzeichnungen bis hin zu den Spilmalrith, jenen drei Experimenten, welche den glauben an die Hoffnung der Jungh in das Universum tragen. Die Jungh sind nicht nur ein abstraktes Bild, manchmal, an heiligen Orten, kann man sogar ihren göttlichen Atem spüren und wenn man gläubig genug ist, dann sieht man einen Hauch ihrer Göttlichkeit. Auch ich habe diese Erfahrung schon gemacht.
+Die Jungh sind die alten Götter des Universums. Sie haben viel zurückgelassen – von Tempeln über Aufzeichnungen bis hin zu den Spilmalrith, jenen drei Experimenten, welche den Glauben an die Hoffnung der Jungh in das Universum tragen. Die Jungh sind nicht nur ein abstraktes Bild, manchmal, an heiligen Orten, kann man sogar ihren göttlichen Atem spüren und wenn man gläubig genug ist, dann sieht man einen Hauch ihrer Göttlichkeit. Auch ich habe diese Erfahrung schon gemacht.
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+<!--Wie und wann hat er selbst die Erfahrung gemacht? Ich würde ihn als Anarchisten dem Glauben skeptisch gegenüberstehen lassen. Glaube nichts, was du nicht anfassen kannst, und sei selbst dann noch vorsichtig. Eher würde ich schreiben, dass ihm Leute sehr eindringlich von ihren Erfahrungen berichtet haben.-->
Für Gläubige, inside“
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